Atkins Diät

Durch Kohlenhydratmangel soll bei der Atkins-Diät Fett nicht ansetzen.

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Fleisch und Eiweiß statt Reis und Kartoffeln

Ein saftiges Steak trotz Diät? Leckere Käsespießchen trotz Übergewicht? Die Atkins-Diät verspricht ein wahres Schlemmerparadies. Nach dem Modell des Begründers Robert Atkins ist die uneingeschränkte Eiweiß- und Fettzufuhr erlaubt, sättigende und kohlenhydrathaltige Lebensmittel wie Reis und Kartoffeln dagegen werden gemieden. So soll der Blutzuckerspiegel niedrig gehalten werden, Zusatzpräparate gewähren dabei die uneingeschränkte Versorgung mit lebenswichtigen Vitaminen und Mineralien. Die Atkins-Diät führt gezielt zu einem Kohlenhydratmangel, der Körper kann Eiweiße nicht speichern und scheidet diese aus. Auch das Fett kann irgendwann nicht mehr verwertet werden. Die Folge: Abbauprodukte des Fettes belasten die Nieren und erhöhen das Risiko, an Gicht zu erkranken. Zudem treiben die fettigen Lebensmittel den Cholesterinspiegel in die Höhe und führen auf Dauer zu Herz-Kreislaufbeschwerden. Diese Art der Diät wird darum von den meisten Ernährungswissenschaftlern als bedenklich eingestuft. Als eine gesündere Variante der Atkins-Diät gilt die so genannte „South-Beach-Diät“. Hier werden Extreme und Verbote vermieden, es geht darum, die richtigen Kohlenhydrate und Fette zu sich zu nehmen.

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