Diese Form der Diät baut auf dem so genannten glykämischen Index, kurz GI, auf, der angibt, wie schnell Kohlenhydrate vom Körper verwertet werden. So werden kohlenhydrathaltige Lebensmittel mit einem hohen GI wie zum Beispiel Traubenzucker, schnell vom Blut aufgenommen. Der Körper schüttet Insulin aus, das den Zucker abbaut und zu einem noch stärkeren Hungergefühl führt. Zudem wirkt Insulin als Fett-Speicher, ein hoher Insulinspiegel steht im Zusammenhang mit der Entstehung von Krankheiten wie Diabetes und Arteriosklerose. Lebensmittel mit einem niedrigen glykämischen Index wie Vollkorn- und Milchprodukte dagegen lassen den Blutzucker langsam ansteigen, hohe Insulinwerte bleiben aus. Bei der Glyx-Diät werden vorwiegend Lebensmittel mit einem niedrigen GI verspeist. Vielen Ernährungswissenschaftlern ist diese Diät nicht durchdacht genug. So ist der glykämische Index und nicht der Fettgehalt der Nahrung ausschlaggebend. Ein Beispiel: Obwohl ein Brot mit Butter und Käse sehr viel kalorienreicher ist als eine trockene Scheibe Brot, hat letztere einen niedrigeren GI.
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